Agegroupe Youngster Maxi Kirmeier macht gutes Rennen in Bad Endorf
Einer der jüngsten blueseventy-Athleten ist der Bayer Maxi Kirmeier, der nach der DM in Kulmbach nun in Bad Endorf am Start war. Seinen Rennbericht könnt ihr hier lesen:
War noch sechs Tage vorher die Anspannung unter allen Teilnehmern spürbar groß und musste man doch früh aufstehen, hatte sich diese Situation doch fast um 180 Grad gedreht.
Die Zeit der regionalen Supersprinttriathlons ist angebrochen und wer mich schon länger kennt, der weiß dass ich solche Wettkämpfe liebe und zuweilen auch als intensives Training ansehe.
So auch beim Thermentriathlon in Bad Endorf, welcher dieses Jahr den Auftakt zur „Starke Triathlon Trophy“ bildet, einer Serie aus fünf Triathlons im Südosten Bayerns, die für jedermann geeignet sind.
Start war am vergangen Samstag um 16 Uhr. Das passt ja super, da kann man sogar davor noch von 9 bis 13 Uhr arbeiten gehen und dann gleich in Richtung Endorf aufbrechen. Gesagt, getan und so war ich dann gegen 14:30 Uhr vor Ort. Startunterlagen abholen, eine Runde ratschen, Sachen herrichten, nebenbei eine Runde ratschen, Radstrecke abfahren, eine Runde ratschen, Wechselzone einrichten, eine Runde ratschen, wettkampffertig machen, nebenbei eine Runde ratschen.
Wie man sieht durch und durch eine entspannte Angelegenheit.
Zehn Minuten vor dem Start gings dann ins 24 Grad warme Nass. Trotz der hohen Wassertemperatur war das Schwimmen mit Neoprenanzug erlaubt und so konnte ich gleich mal meinen nagelneuen Helix unter Wettkampfbedingungen ausprobieren, der am Montag vorher angekommen ist.
Bei aller Gelassenheit im Vorfeld, mit dem Startschuss ist dann aber auch Schluss damit, vor allem weil mit Seriensieger und Radgranate Helmut Mraz, Enrico Knobloch (Rang 11 IM Germany 2009) und noch ein paar anderen doch relativ starke Konkurrenz vor Ort war und mir die Mitteldistanz vom Wochenende vorher auch noch etwas in den Knochen steckte.
Nun zum Rennen: Die ersten 200 Meter wurden voll angeschwommen, danach konnte ich mich dann an die Füße von Top-Favorit Helmut Mraz heften und stieg als 3. nach 6:22 min aus dem Wasser. Nachdem der Wechsel wie schon in Kulmbach wieder ziemlich schlecht war und ich ein paar Sekunden liegen ließ, ging es auf die hügelige und windanfällige 20-Kilometer Radstrecke. Dort musste ich mir dann zum ersten Mal wirklich eingestehen, dass sechs Tage Regeneration nach einer Mitteldistanz nicht wirklich reichen. Ich konnte zwar noch einen Platz gut machen, verlor aber auch auf Mraz gute zwei Minuten.
Als Zweitplatzierter ging es dann auf die Laufstrecke. Dort konnte ich meine Platzierung noch drei von fünf Kilometer halten und wurde dann von Karl Wimmer aus Braunau eingeholt. Auf den letzten zwei Kilometern begann dann das Taktieren und keiner wollte nachgeben. Die Entscheidung musste also auf den letzten 500 Metern fallen. So war es dann auch. Als Karl nochmal kurz das Tempo erhöhte, konnte ich nicht mitgehen und er hatte schnell ein Loch von fünf Sekunden gerissen, welches ich auch bis ins Ziel nicht mehr schließen konnte. So lief ich als Gesamt-Dritter ins Ziel und konnte auch meine Altersklassenwertung für mich entscheiden.
Bei der Zielverpflegung und der Siegerehrung im Anschluss des Rennens gings dann so weiter, wie es vor dem Start aufgehört hatte: Es wurde viel geratscht und wir haben den Samstag noch gemütlich ausklingen lassen.
Mit einem relativ guten Gefühl geht’s jetzt am kommenden Wochenende in die erste Runde der Regionalliga Bayern, wo in Kulmbach am Samstag eine Sprintdistanz und am Sonntag ein Staffeltriathlon auf dem Programm stehen.
Mehr Infos über Maxi bekommt ihr hier.
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