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Heidi hat Fasching überstanden… durch’s Fernbleiben…

2. März 2010 von blogger

Schlackohr Helau

Der Februar ist irgendwie immer der unerfreulichste Monat im Jahr.
Wetter, Stimmung, Kleidung- alles grau.
Der Winter nimmt und nimmt kein Ende und wird nur noch als lästig empfunden.
Immerhin ist der Februar kürzer als die anderen Monate, das muss man ihm zu gute halten
Aber er fühlt sich am längsten an.
Ich bin mir sicher, der Fasching wurde genau aus diesem Grund im Februar erfunden

Von der 5. Jahreszeit, der wunderbaren Faschingszeit bekommt man im Trainingslager
leider nicht allzu viel mit. Seit ich gehen konnte war ich in meiner Heimatgemeinde
Assamstadt an Fasching aktiv. Ob am Rosenmontagsumzug mit meiner Wagenbaugruppe
dem Krummen Winkel als Schnecke, Blume, Sarotti Mohr oder als Heidi und Peter,
oder an der Prunksitzung als Prinzengarde oder früher mal als Kinderprinzessin
von Schlackohrhausen, es war jedes Jahr lustig und super schön.
Leider ist Fasching nicht ganz so gut mit dem Profisport zu vereinbaren
Wenig Schlaf, da die Nächte zum Tage werden, viele Menschen auf
engem Raum (großes Infektrisiko in der Erkältungszeit), Alkohol,
sowie wildes Tanzen und dadurch immer leicht verschwitzt sein im
kalten Februar, das machen die Faschingstage zu einem großen Risiko.
Also fand der Assamstadter Fasching dieses Jahr ohne mich statt.

Dennoch hatte ich dieses Jahr eine kleine Faschingsfeier
der etwas anderen Art:

Ich war beim traditionellen Faschingstraining der
Hilpoltsteiner Ironkids zu Gast.
Wie an Fasching üblich, kamen alle verkleidet. Es gab echt kreative Kostüme,
vom Gartenzwerg über eine Schwimmerin, Prinzessin, Mexikanern und Piraten,…
sowie mir als Nachtwandler  ;-)
Gemeinsam trainierten wir etwas Lauf-Technik im Schnee, machten einige
Sprünge an der Treppe und rundeten das ganze mit einem spannenden Staffellauf ab,
was mit Kostümen gar nicht so einfach war  ;-)
Es ist wirklich toll zu sehen, wie motiviert und auch talentiert viele junge Sportler
sind. Das Training hat den Kids und mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte den
Nachwuchsathleten mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hier im Trainingslager bekommt man von Fasching nichts mit und wir sind mit
ganz anderen Dingen mehr als ausgelastet.
…doch am Rosenmontag musste ich um 13:11 Uhr, wenn in Assamstadt der Umzug
losgeht doch auf dem Rad ein Lied anstimmen: „In Assamstadt zur Faschingszeit,
da ist es wunderschön….“ Der ein oder andere Mitradler war zwar etwas erstaunt,
doch irgendwie musste das sein  ;-)
In diesem Sinne: trainiert hart aber vergesst nie wo ihr eure Wurzeln habt  ;-)
Schlackohr Helau!

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